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Seelenportale – eine Online-Galerie


„Erkenne dich selbst!“

Diese Worte sollen am Eingang des Tempels zum weltberühmten Orakel von Delphi als Inschrift zu finden gewesen sein. Für mich persönlich ist diese Aufforderung gleichzusetzen mit „Erkenne deine Seele, deine Essenz“.

Sich selbst als denjenigen zu erkennen, der wir in unserer Essenz sind, stellt für mich eine der wichtigsten Aufgaben in unserem Leben dar. Auf dem Weg zur Selbsterkenntnis sind die Fragen: „Wer bin ich?“ und: „Was will ich, was ist für mich in meinem Leben wichtig (zu erreichen)?“ dabei unsere ständigen Begleiter.

Nun ist es uns Menschen in unserer Begrenztheit hier auf Erden kaum möglich, unsere Seele in ihrer Essenz allumfassend zu erkennen – wohl aber ein wenig. Der Weg dorthin ist nach meiner bildhaften Vorstellung gesäumt von Portalen: Seelenportalen.

Mit jedem Seelenportal, das wir durchschreiten, „erkennen wir uns selbst“ jedes Mal ein Stück weit mehr.

Wer ein Seelenportal durchschreitet, fühlt sich tief in seinem Inneren berührt. Ihm erwächst eine Erkenntnis, ein Wissen über sich und das, was ihn als Mensch bzw. als Seele ausmacht.

So wie beispielsweise ein schwerer Schicksalsschlag ein Seelenportal öffnen kann, können dies auch meine Bilder und Zitate. Denn: Sie sind kein Produkt meines bewussten Denkens. Stattdessen wurden sie mir aus der Geistigen Welt, der Heimat unserer Seele, übermittelt oder besser: geschenkt. Deshalb können auch sie die Funktion eines Seelenportals übernehmen.

Es ist also nichts Ungewöhnliches, wenn beim Betrachten eines Bildes oder beim Lesen eines Zitats Tränen fließen. Die Seele durchschreitet in diesem Augenblick ein Seelenportal – was so viel heißt wie, dass sie gerade wieder ein Stück weit „nach Hause kommt“…

Claudia Thoma-Kuttenberger